Samstag, 26. Dezember 2009


eine Zeichnung für mich von Moritz, angelehnt an Witteks"Comiczeichner sind..."


und alle, die nicht wissen, was Prokrastination, können hier Onkel Wiki fragen oder dieses Video oder diese Grafik angucken (Danke Frederik und MKnaak!)

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Ohne Titel

Das Bild "ohne Titel" wurde von der heute mehr im Comic Bereich wirkenden Künstlerin Greta gemalt. Als Materialien wurden verschiedene Filzstifte und eine Mutter mit Kulli auf Papier verwendet.
Das Din A 3 große Werk ist aus dem Jahre 1995, ergo war die Künstlerin zum Zeitpunkt der Entstehung 6 Jahre alt und stand kurz vor einem wichtigen Schritt: Der Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule. Wie bei unzähligen anderen Künstlern war das auch bei Greta ein großer Umbruch, den sie in ihren Bildern verarbeitete.

Wie Picasso beschäftigte sich Greta am Anfang ihrer kometenhaften Karriere mit den Sujet "Zirkus", doch damit enden die Gemeinsamkeiten der beiden Künstler.

Picasso geht aufgrund eines harten Schicksalsschlages (der Tod eines guten Freunds) sehr melancholisch mit der Thematik um. Bis 1904 sind seine Zirkusbilder von einem kalten Blauton dominiert, die Figuren wirken in sich gekehrt und verloren, die Stimmung ist nachdenklich.

Der jungen Greta sind diese Gefühle noch fremd, die Farben sind leuchtend und werden ungemischt direkt auf das Papier aufgetragen, die Figuren lächeln und blicken den Betrachter an, Greta möchte die Fröhlichkeit nicht nur darstellen, sondern auch den Betrachter dazu animieren die Sorgen sein zu lassen und einfach mal zu lächeln. Der Hintergrund ist bewusst schlicht gehalten, nichts soll von den dargestellten Figuren ablenken. Auffällig ist, das eine Frauenüberzahl herrscht, doch dafür gibt es eine einfache Erklärung: ein Kleid ist ein simples Dreieck und technisch einfacher um zu setzen als die männlichen Kleidungsstücke, was der jungen Greta, die handwerklich noch kein Genie war, zugute kam. Insgesamt sind vier angeleinte Tiere zu sehen, darunter ein fliegender Fisch, der in Gretas Werken bis heute sehr präsent ist.
Das Bild spiegelt zwar kindliche Naivität, Lebensfreude und Leichtigkeit wieder, aber auf den zweiten Blick fallen die verwickelten Seile auf. Das Seil gilt als Hinrichtungswerkzeug und ist ein Symbol des Todes, was aber in diesem Fall nicht das körperliche Hinscheiden bedeutet, sondern die Beendigung einer Lebensphase. Ahnt die junge Greta, dass in ihrem Leben Schwierigkeiten auf sie zu kommen werden?
Kunsthistoriker sehen in diesem Bild ein Schlüsselwerk, in dem die Künstlerin- ob bewusst oder unterbewusst - Abschied von ihrer frühen Kindheit nimmt.

Anhang

Sonntag, 20. Dezember 2009

Signieren im Katoviertel

alle Fotos sind von Wittek,
wer noch mehr Katoviertel sehn mag, kann auf
seinen Blog gucken


Wieder ein ganz tolles Suchbild, aber ich bin wirklich drauf


Martin, (meine dritte) Waffel und ich beim Signieren


Meine erste Mini-Schlange

Im Katoviertel, da steht die Zeit still....am Sonntag war eine kleine Mini-Messe, auf der ich mit "Vom Kochen-ein autobigrafisches Comic-Kochbuch" dabei war. ich bin um 15 Uhr gekommen und wollte so 2 Stündchen bleiben, zu Hause war ich dann um 21 Uhr.

Für jeden, der noch nie im Katoviertel war:
Glashüttenstr.1
(in der Nähe von der U-Bahnstation Feldstraße)
Unbedingt vorbeischaun, aber Uhren ausstellen
nicht vergessen!

Donnerstag, 17. Dezember 2009


eine Zeichnung für mich von Moritz, angelehnt an Witteks "Comiczeichner sind..."

und auf byoo-ti-fulDay gibt es einen Strip (im doppelten Sinne) von gestern mit mir drin (wie cool ist das denn?!)

Dienstag, 15. Dezember 2009

Dienstag, 8. Dezember 2009

DInge, die ich gut finde


Und damit wäre mein Waschmaschinen Epos auch beendet. In Wirklichkeit war das natürlich gaaanz anders (zum Beispiel habe ich nicht so einen großen Hintern...oder doch?): Seit 2 Wochen treibt mich meine verf***** Waschmaschine in den Wahnsinn, in dem sie entweder stundenlang läuft, die Tür klemmt oder meine Klamotten klitschnass ausspuckt. Mysteriöserweise ist das nur bei mir so, bei meinen Mitbewohnern funktioniert sie tadellos, obwohl ich nix anderes als die einstelle, das Waschpulver korrekt einfülle usw.
Aber heute ist der Bann gebrochen, Hass hat sich in Liebe verwandelt und meine kleines, süßes Waschmaschinchen wäscht wieder ganz lieb, so wie ich es will.

Da stellt sich natürlich die Frage, wie das passieren konnte. Liest meine Waschmaschine heimlich meinen Blog? Und schämt sich derartig vor meinen Lesern, dass sie sich geändert hat? Hat das klärende und seit langem dringend nötige Gespräch, das ich heute mit einem Freund geführt habe die bösen Omega-7-X-Teilchen aus der Luft gefiltert und durch positive Strahlung ersetzt, die wiederum mein Maschinchen fröhlich gestimmt haben?
It´s magic.....


PS Übrigens trau ich dem Frieden nicht ganz, vielleicht gibt es noch eine Fortsetzung (WEHE, du bekackte Waschmaschine! Ich reiß dir deine Kabel einzeln raus!) <--also das jetzt nur für den Fall, falls sie doch mitliest



PPS Unter demotapecomix gibt es von einem lieben Kollegen eine sehr schöne Skizze von mir, wie ich finde.

Dinge, die ich nicht so gut finde